Optimierte Website für die Kleinen

Warum Google zum Handeln bewegt


News Responsive Design

Bereits am 21. April hat Google bekannt gegeben, dass das Unternehmen seinen Such-Algorithmus auf die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten anpasst. Seiten, die nicht für Tablets oder Smartphones optimiert sind, fallen automatisch im Ranking nach unten. Dass dieser Schritt nicht ohne Grund geschieht, gab Google in einer weiteren Pressemeldung Anfang Mai bekannt: Das Unternehmen erhält mehr Suchanfragen von mobilen Endgeräten als von stationären Desktopcomputern.

Für die mobile Optimierung einer Website gibt es verschiedene Varianten. Die wohl am häufigsten genutzten Lösungen sind das responsive Design und die mobile Website. Beide bringen Vor- und Nachteile mit sich:

Der größte Vorteil des responsive Designs ist die Kosten- und Zeitersparnis, da nur eine Website programmiert und gepflegt werden muss. Die Breite der Website passt sich dem mobilen Endgerät an und gibt das Design der desktopoptimierten Website nahezu 1:1 wieder. Entsprechend lässt sich grafisch nahezu alles umsetzen. Doch man sollte bedenken, dass viele Inhalte (Grafiken, Texte, Quellcode) eine lange Ladezeit verursachen können und man dadurch eine hohe Absprungrate riskiert. Forschern zufolge erfolgt ein Seitenabbruch bereits nach drei Sekunden.

Die mobile Website, welche durch ein m. in der URL gekennzeichnet wird, ist eine eigens für kleinere Endgeräte programmierte Website, welche sich in der Regel mit einem schlichteren Design zufrieden gibt. Auch inhaltlich ist es auf das Notwendigste reduziert. Aufgrund der Reduzierung von Quellcode, Inhalten und der grafischen Aufbereitung verbessern sich die Ladezeiten und die Usability immens. Die Darstellung ist vergleichbar mit einer App. Doch im Gegensatz zur App ist die mobile Website mit jedem Betriebssystem kompatibel und lässt sich ohne Download und Installation auf dem Smartphone oder Tablet aufrufen.

Um zu entscheiden, welche Variante die bessere ist, sollte man sich vorher Gedanken machen, wie viel Input in der eigenen Website steckt und wie viele potentielle User man über ein mobiles Endgerät überhaupt erreicht. Bei wenig Traffic ist das responsive Design vermutlich die bessere Lösung. Bei viel Traffic und Aktivität des Users (Beispiel: Shoppingwebsites) sollte man auf die mobile Website, wenn nicht sogar auf eine eigene App, umsteigen.